Erzbistum der Orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa

Das Exarchat der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa (bis 1999 Erzbistum der orthodoxen russischen Gemeinden in Westeuropa) ist eine Diözese des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel. Die überwiegende Zahl der Gemeinden befindet sich in Frankreich. Hinzu kommen zahlreiche Gemeinden in Großbritannien, Irland, Skandinavien, Benelux, Italien und Spanien sowie vier Gemeinden in Deutschland. Die vier Gemeinden (Düsseldorf, Balingen, Albstadt und Krumbach feiern ihre Gottesdienste in deutscher Sprache.  Die Gemeinde in Stuttgart feiert ihre Gottesdienste zweisprachig (deutsch und slawisch).


Kurzgefasste Geschichte des Erzbistums der Orthodoxen Gemeinden russischer Traditionin Westeuropa

 

Unser Erzbistum ist aus Gemeindegründungen russischer orthodoxen Emigranten hervorgegangen, die nach der Oktoberrevolution nach Westeuropa geflohen waren. Die kommunistische Oktoberrevolution, in deren Folge die russischen Bolschewiki die Ideologie des historischen Materialismus zur staatstragenden Doktrin in Russland machten, hatte weitreichende Konsequenzen für die orthodoxe Kirche und das Leben der Christen in Russland. Wegen des blutigen Bürgerkriegs und der bereits unmittelbar nach der Oktoberrevolution einsetzenden Verfolgung der Christen begann eine ungeheure Emigrationswelle von Russland in die Länder Westeuropas.

 

Besonders Frankreich wurde zum Ziel dieser Flüchtlinge. Die  Zahl der russischen Emigranten, die sich in Frankreich niederließen, wird auf über 400.000 Personen geschätzt, die sich zu rund 80 % im Großraum von Paris niederließen. Dagegen wird die Zahl der russischen Emigranten, die sich in Deutschland niederließen, mit rund 250.000 geringer angesetzt. In Deutschland wurde vor allem Berlin zu einem Zentrum der russischen Emigranten. Unter den Flüchtlingen befanden sich auch etliche Bischöfe und viele Priester, Mönche und Nonnen.

 

Seit dem 18. Jahrhundert hatten sich orthodoxe Russen, vor allem als Kurgäste, in Westeuropa aufgehalten. So beginnt die russische orthodoxe Präsenz im Westen nicht erst mit dem bolschewistischen Oktoberputsch von 1917. Bereits im 19. Jahrhundert kam es zu zahlreichen repräsentativen Kirchenbauten in Westeuropa. In dieser Zeit entstanden auch die Alexander-Newsky-Kathedrale in Paris (rue Darue, erbaut 1859 bis 1861) und die Sankt-Nikolaus-Kathedrale in Nizza (Avenue Nicolas II, erbaut 1902 bis 1912). Insbesondere eheliche Verbindungen zwischen dem Zarenhaus und deutschen Fürstenhäusern führten dazu, dass es in vielen deutschen Residenzstädten orthodoxe Kirchen und Kapellen gab. Auch in den Kurorten Westeuropas wurden orthodoxe Gotteshäuser im russischen Stil errichtet, um während der Kursaison als Gottesdienststätten für die russischen Gäste zu dienen.

 

Die russischen Kirchengemeinden in Westeuropa hatten während der Vergangenheit der Jurisdiktion des Metropolien von Petersburg und Nowgorod unterstanden. Im Jahre 1919 wurde Metropolit Evlogij (Georgievskij), der seine Kathedra in Paris nahm, vom Moskauer Patriarchen Tichon und dem Petrograder Metropoliten Wenjamin mit der bischöflichen Seelsorge an den russischen Kirchengemeinden in Westeuropa betraut. Er unterstand unmittelbar dem Patriarchen in Moskau. Eine andere Gruppe geflüchteter russischer Bischöfe fand gastliche Aufnahme durch den serbischen Patriarchen Dimitrije, der ihnen seine Sommerresidenz in Sremski Karlovac überlies. Die dorthin orientierten Bischöfe bildeten schon bald einen Bischofssynod, aus dem in Laufe der folgenden Jahrzehnte die ‚Russische Auslandskirche‘ entstand, die seit der Zeit zwischen 1922 und 1927 einen eigenständigen kirchenpolitischen Weg beschritt. Bis zur Wiedervereinigung mit dem Moskauer Patriarchat  nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Russland im Mai 2007 bildete die ‚Russische Auslandskirche‘ ein zum Moskauer Patriarchat im Schisma lebende Kirchengemeinschaft, die sich gegenüber der sowjetischen Situation in Russland mit aller Schärfe abgrenzte.

 

Wegen der schwierigen kirchlichen Situation im Russland bat Metropolit Evlogy den Ökumenischen Patriarchen Photios II. im Konstantinopel, das russische Bistum in Westeuropa unter den Schutz seines Omophorions zu nehmen. Im Jahre 1931 wurde das Bistum dann als eigenes Exarchat für die Russischen Orthodoxen Gemeinden in Westeuropa unter die Jurisdiktion des Ökumenischen Patriarchen aufgenommen.

 

Dem ‚Pariser Exarchat‘ gehören heute außer den Nachkommen der russischen Emigranten auch viele zur Orthodoxie konvertierte Westeuropäer an. Schätzte man im Jahre 1945 die Zahl der Gläubigen des Exarchates in Frankreich auf rund 150.000, so ist im Laufe der folgenden Jahrzehnte ist die Zahl der Gläubigen jedoch kleiner geworden. Realistische Schätzungen gehen heute davon ausgehen, dass zum ‚Pariser Exarchat‘ zwischen 15.000 und 25.000 Gläubige in ganz Westeuropa gehören. Damit ist das ‚Pariser Exarchat‘, gemessen an der Größe seiner Gläubigenzahl im Vergleich zu anderen orthodoxen Diaspora-Bistümern in Westeuropa, zwar nur eine kleine numerische Größe. Jedoch ist das Erzbistum durch sein besonderes geistliches Leben, das aus einer Verbindung von unbedingter Treue zu den ererbten orthodoxen Traditionen mit gleichzeitiger großer Offenheit für eine konsequente Beheimatung der Gläubigen in ihrer westeuropäischen Umwelt lebt, ein wichtiger Orientierung für alle orthodoxen Christen, die in Westeuropa leben und sich deshalb im Laufe der kommenden Jahrzehnte auch hier akkultrieren und beheimaten werden müssen. Ein Charakteristikum der Gemeinden im ‚Pariser Exarchat‘ ist es, dass sie in der Mehrheit ihre  Gottesdienste inzwischen in der jeweiligen Landessprache zelebrieren.

 

S. E. Metropolit Evlogij
S. E. Metropolit Evlogij

Metropolit Eylogij (Vasily Semyonovič Georgievsky (1869-1946)) erhielt seine theologische Ausbildung an der geistlichen Akademie in Moskau. Im Jahre 1903 wurde er dann zum Bischof geweiht. Von 1912 bis 1914 war er Erzbischof von Chelm und von 1914 bis 1919 Erzbischof von Wolhynien. Nach dem bolschewistischen Oktoberputsch floh er im Jahre 1917 aus Russland. Seit 1920 nahm er zunächst mit an den Sitzungen der russischen Auslandsbischöfe in Karlovac teil. Im Oktober 1920 bestimmte der Synod der russischen Auslandsbischöfe (= Südrussische Provisorische Oberste Kirchenleitung) Erzbischof (seit 1922 Metropoliten) Evlogy zum verwaltenden Bischof für die russischen Gemeinden im westeuropäischen Ausland. Dieser nahm zunächst seinen Sitz in Berlin. Als kurz darauf klar wurde, dass sich die Mehrheit der russischen Emigranten in Frankreich niedergelassen hatte, verlegte er seinen Bischofssitz nach Paris. Im April 1921 bestätigte Seine Heiligkeit Patriarch Tichon und Metropolit Wenjamin von Petrograd, dem traditionell alle Auslandsgemeinden der russischen orthodoxen Kirche unterstanden, diese Entscheidung der russischen Auslandsbischöfe und ernannte Erzbischof Evlogy zum Administrator für die "Provisorische Verwaltung der russischen Gemeinden in Westeuropa". Obwohl Metropolit Evlogy zunächst anstandslos an den Sitzungen der russischen Auslandsbischöfe teilnahm, hielt er eindeutig an der alleinigen Regelungskompetenz der Moskauer Patriarchatsverwaltung für die kirchlichen Angelegenheiten in der russischen Diaspora fest. Als die russischen Auslandsbischöfe im Jahre 1927 eine neue Diözese mit Sitz in Berlin errichten wollten, wiedersetzte sich Metropolit Evlogy entschieden dieser Neuordnung, die nicht von der Moskauer Kirchenleitung legitimiert worden war.

Im Jahre 1928 gab Metropolit Sergej (Stragorodsky), damals Locum Tenens des patriarchalen Throns in Moskau, seine bis heute umstrittene Loyalitätserklärung gegenüber dem Sowjetregime ab. Damit hatte sich die Moskauer Kirchenleitung in den Augen der meisten Emigranten in die Hände der atheistischen Bolschewiki begeben. Zunächst versuchte Metropolit Evlogy durch diplomatische Formulierungen einen offenen Bruch mit dem Metropoliten Sergej in Moskau zu vermeiden.

Jedoch nachdem Metropolit Evlogy im Jahre 1930 an einem Gebetsgottesdienst in London für die verfolgten Christen in Russland teilgenommen hatte, wurde er von Metropolit Sergej für abgesetzt erklärt. In dieser Situation hielt jedoch die Mehrheit derjenigen russischen orthodoxen Emigrantengemeinden, die nicht der Auslandskirche unterstanden, Metropolit Evlogy die Treue. Daraufhin wandte sich Metropolit Evlogy mit der Bitte an Seine Allheiligkeit Patriarch Photios II von Konstantinopel, das Bistum unter den Schutz seines Omophorions zu nehmen. Im Jahre 1931 wurde die Diözese als „Patriarchales Exarchat für die Orthodoxen Russischen Gemeinden in Westeuropa“ gemäß der kanonischen Regelungen der Kanones des Heiligen Ökumenischen Konzils von Chalcedon unter den Schutz des Ökumenischen Patriarchats genommen.

Als Metropolit Evlogy am Ende des Zweiten Weltkriegs unter den Eindruck der jüngsten politischen Ereignisse versuchte, das Exarchat wieder der Kirchenleitung des Moskauer Patriarchates zu unterstellen, versagte sich die Mehrheit der Gemeinden im Exarchat diesem Versuch. Ob Metropolit Evlogy kurz vor seinem Tode am 08. April 1946 seinen Schritt aus den Vorjahr (1945) nochmals überdacht und dann widerrufen hat, wird kirchenhistorisch unter den drei in der russischen Emigration vertreten kirchlichen Jurisdiktionen (Exarchat, Auslandskirche & Moskauer Patriarchat) unterschiedlich bewertet. Als das Moskauer Patriarchat mit Metropolit Seraphim (Lukjanov) einen neuen bischöflichen Leiter für das Exarchat entsandte, wurde dieser von den Gemeinden nicht angenommen. Die Gemeinden des Exarchates blieben bis zum heutigen Tag unter der Jurisdiktion des Ökumenischen Patriarchates. Zwar hatte das Ökumenische Patriarchat auf Druck aus Moskau hin im Jahre 1965 das Exarchat aus seiner Jurisdiktion entlassen, doch als die „Pariser Russen“ es über Jahre hin ablehnten, sich der Jurisdiktion des Moskauer Patriarchates unterzuordnen, nahm sie der Ökumenische Patriarch Athenagoras I. erneut unter seinen kanonischen Schutz. Dabei wurde der Status des Erzbistums zu einem nun nicht mehr provisorischen Exarchat aufgewertet.

 

Gemeinden des Exarchates befinden sich heute außer in Frankreich (rund 120 Gemeinden) auch in Italien, Belgien, Norwegen, Dänemark, Schweden und Großbritannien. Bis zum Jahre 1935, als das Hitler-Regime alle russischen orthodoxen Kirchengebäude und Gemeinden auf dem Boden des Deutschen Reiches der Jurisdiktion der ‚Russische Auslandskirche‘ übergab, unterstanden Metropolit Evlogij hierzulande 13 Gemeinden. Heute gehören zum ‚Pariser Exarchat‘ wieder fünf, meist deutschsprachige Gemeinden.

 

Schon im Jahre 1925 war in Paris das theologische Institut des heiligen Sergius von Radoneš gegründet worden, an dem eine Reihe bedeutender, orthodoxer Theologen, Religionsphilosophen und Kirchenhistoriker lehrte. Hier fand eine erste, fruchtbare Begegnung zwischen orthodoxer und abendländischer Theologie statt.  Auch der Anteil, den das Institut an der Wiederbelebung einer auf das patristische Erbe ausgerichteten orthodoxen Theologie geleistet hat, wird ein bleibendes Vermächtnis von Saint-Serge an die Weltorthodoxie bleiben.

 

Zum Exarchat gehört vor allem in Frankreich eine Reihe von Klöstern und Skiten.  In Deutschland ist es mit Pfarrgemeinden in Düsseldorf, Stuttgart, Balingen, Albstadt und Krumbach vertreten.

 

Thomas Zmija v. Gojan

 

Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris

 

Das Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris ist weltweit die einzige französischsprachige Institution, die ein Studium der orthodoxen Theologie auf Universitätsniveau anbietet.

 

Die Gebäude des Instituts gruppieren sich um das Kirchengebäude, das im Jahre 1850 als Kirche einer deutschsprachigen lutherischen Kirche in Paris erbaut worden war. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde diese, praktisch nicht mehr genutzte, Kirche von der französischen protestantischen Kirche zum Verkauf angeboten. Damals hatte sich in Paris zahlreiche orthodoxe Gläubige angesiedelt, die wegen der russischen Revolution ihre Heimat hatten verlassen müssen. Ihr geistliches Oberhaupt Metropolit Evlogy (Georgievsky 1868–1946), suchte  zu der Zeit gerade eine Kirche, die gleichzeitig als Gottesdienstraum und theologisches Seminar für die Ausbildung des Priesternachwuchses seiner Diözese dienen konnte. Durch Spenden der russischen Emigranten,  aber auch durch einen maßgeblichen Beitrag der sich gerade formierenden ökumenischen Gemeinschaft, wurde der Kauf am Ende möglich. Am 18. Juli 1924, nach julianischen Kalender der 05. Juli, dem Namenstag von Sergius von Radonesch, wurden Kirche und das neugegründete Institut unter dessen Patronat gestellt.

 

S. E. Metropolit Evlogy sorgte von Anfang an für eine Zusammenarbeit mit hervorragenden Professoren, Theologen und religiösen Denkern der russischen orthodoxen Emigration, deren Arbeiten stark dazu beitrugen, die orthodoxe Theologie in der westlichen Welt bekannt zu machen:

 

 der Dekan des Instituts Sergei Nikolajevič Bulgakov

der Patristiker Georges Florowsky

der Patristiker und Liturgiker Cyprian Kern

der Historiker Anton Wladimirovič Kartaschev

der Historiker Georgi Petrovič Fedotov

der Philosoph Wasilij Wasiljevič Zenkovsky 

Lev Aleksandrowič Zander

der Neutestamentler Cassian Bezobrazov

der Kirchenrechtler Nicolas Afanasiev

 

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bekam das Institut Saint-Serge das Recht, Master-Abschlüsse und Doktorentitel zu verleihen. Während der ersten Jahrzehnte war die Unterrichtssprache Russisch, heute ist sie französisch.

 

Jurisdiktionell untersteht das Institut dem Exarchat der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa und damit dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel.

 

 

Thomas Zmija v. Gojan

 

Unser Patriarch

 

Unser Patriarch

 

Seine Allheiligkeit Bartholomäus I. Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom, und Ökumenischer Patriarch

 

 

ÖKUMENISCHES PATRIARCHAT VON KONSTANTINOPEL

 

  • GLÄUBIGEca. 4 Millionen in der Türkei und Griechenland (Berg Athos, Inseln der Dodekanes und Kreta) und vor allem in der weltweiten Diaspora
  • DIÖZESEN47, davon 9 in Westeuropa, 12 in Amerika (davon 9 in den USA) und je zwei in Ozeanien und Asien
  • LITURGIESPRACHEByzantinisches Griechisch, aber auch die jeweiligen Landessprachen der Diaspora

 

 

 

Der Erzbischof unserer Diözese

 

S. E. Erzbischof Jean von Chariopolis, Exarch des Ökumenischen Patriarchen für die orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa 

 

Erzbischof  Jean (Renneteau) wurde im Jahr 1942 in Bordeaux geboren. Sein theologisches Studium hat er am Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris absolviert. Seit seiner Studentenzeit war er ein geistlicher Schüler von Vater Sophrony (Sacharov) gewesen. Im Jahr 1974 wurde er durch Erzbischof Georgi (Tarassov) zum Priester geweiht. Danach betreute er viele Jahre lang die französisch- sprachige orthodoxe Gemeinde der heiligen Großmärtyrerin Katherina und der Allheiligen Dreieinheit in Chambésy bei Genf. Nachdem Archimandrit Jean war am 13. Februar 2015 durch den Heiligen Synod des Ökumenischen Patriarchates zum Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt worden war, wurde er am 15. März 2015 in Genf zum Bischof geweiht und für den Dienst in unserer Diözese freigestellt. Nachdem am 25. April 2016  auf Vorschlag Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomäus der Heilige Synod in Konstantinopel Bischof Jean von Chariopolis den Ehrentitel eines Erzbischofs verliehen und ihn zum Patriarchal-Exarchen für die orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa ernannt hatte, fand am 26. Mai 2016 die Inthronisation von Erzbischof Jean von Chariopolis in der Kathedrale des heiligen Alexander Newsky in Paris als Erzbischof unserer Diözese statt. Diese Erhebung geschah in Übereinstimmung mit der Entscheidung der Außerordentlichen Generalversammlung des Exarchats, die am vorhergegangen 28. März 2016 zusammengetreten war.

 

Die Gemeinden des deutschen Dekanats im Exarchat der Orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa

 

Heute gibt es fünf Gemeinden des Erzbistums der Orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Deutschland. Sie bilden zusammen das deutsche Dekanat. Der Dekan ist Erzpriester Michael Buk.

 

Die Orthodoxe Pfarrgemeinde zu den heiligen Erzengeln (jetzt in der Kirche des hl. Nikolaus von Myra) in Düsseldorf ist die älteste dieser Gemeinden. Der Gottesdienst wird in dieser Gemeinde überwiegend in deutscher Sprache mit wenigen griechischsprachigen Anteilen gefeiert. Der Pfarrer der Gemeinde ist Erzpriester Peter Sonntag.  

 

Adresse der Kirche in Düsseldorf - Werstener Feld 65

 

Die orthodoxe Gemeinde zu Ehren des Sergius von Radoneš in Albstadt ist eine kleine Gemeinde orthodoxer Christen aus verschiedenen Ländern. An den Wochenenden und an Festtagen treffen sie sich um gemeinsam Gottesdienste und Liturgie zu feiern.Sie feiert ihre Gottesdienste vorwiegend in deutscher Sprache mit wenigen slawischsprachigen Anteilen . Der Pfarrer der Gemeinde ist Erzpriester Michael Buk.  

 

Adresse der Kirche in Albstadt - Schlossstrasse 42

 

Die orthodoxe Gemeinde Heiligen Martin von Tours gibt es seit April 2012. Die ehemalige Siechenkapelle in Balingen wurde der Gemeinde in Albstadt als neue Kirche zur Verfügung gestellt, und wurde am 12. Mai 2012 von Erzbischof Gabriel eingeweiht. Der Gottesdienst wird in dieser Gemeinde überwiegend in deutscher Sprache mit wenigen slawischsprachigen Anteilen gefeiert. Sie wird ebenfalls von Erzpriester Michael Buk betreut.

 

Adresse der Kirche in Balingen - Tübinger Strasse 48

 

Die orthodoxe Gemeinde des heiligen Alexander Newsky feiert ihre Gottesdienste in einer Kirche gleich am Eingang des Pragfriedhofs in Stuttart. Der Gottesdienst wird in dieser Gemeinde überwiegend in slawischer Sprache jedoch mit vielen deutschsprachigen Anteilen gefeiert.  Pfarrer der Gemeinde ist Erzpriester Johannes Kaßberger

 

Adresse der Kirche in Stuttgart: Friedhofsstrasse 44

 

Die orthodoxe Gemeinde zur Synaxis der heiligen zwölf Apostel ist eine sehr kleine, sich noch im Aufbau befindliche sehr kleine Gemeinde in Krumbach (Schwaben). Die Gemeinde wird von Priester Benjamin Zervos geleitet.

 

Die Gottesdienste in Krumbach finden in der  Evangelische Apostelkirche in der Burgauer Strasse 24 statt.

 

 

zusammengestellt von Diakon Thomas Zmija